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EXPERT TALK: Datensicherung heute – Verantwortung übernehmen und richtig einordnen

Expert Talk

Datensicherung heute – Verantwortung übernehmen und richtig einordnen

Ein Expert Talk zum Thema Backup mit Marc Hurrelmann, Geschäftsführer der Midland IT, und Jenny Sassenberg, Product Ownerin für Terra Cloud Backup bei Midland IT

Expert Talk

Datensicherung heute – Verantwortung übernehmen und richtig einordnen

Ein Expert Talk mit Marc Hurrelmann, Geschäftsführer der Midland IT, und Jenny Sassenberg, Product Ownerin für Terra Cloud Backup bei Midland IT

"Die entscheidende Frage ist nicht, ob ein Backup existiert, sondern ob ein Unternehmen vorbereitet ist, wenn es darauf ankommt." 

Datensicherung ist längst kein reines IT-Thema mehr. Sie ist wichtiger Bestandteil von unternehmerischer Verantwortung und damit sowohl Führungs- als auch Steuerungsaufgabe. Die Geschäftsführung und IT-Leitung eines Unternehmens stehen heute gemeinsam in der Pflicht, Risiken realistisch einzuordnen und vorausschauend Entscheidungen zu treffen, die die Handlungsfähigkeit des Unternehmens sichern.

Cyberangriffe, Systemausfälle oder menschliche Fehler sind Teil der Realität moderner Organisationen. Die entscheidende Frage lautet nicht mehr, ob es zu einem Vorfall kommt, sondern wie klar Rollen, Verantwortlichkeiten und Erwartungen definiert sind, wenn es passiert.

In der Praxis zeigt sich häufig eine gefährliche Lücke: Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die IT das Thema „im Griff hat“. Die IT-Leitung wiederum geht davon aus, dass Rahmenbedingungen, Prioritäten und Risikobereitschaft auf Managementebene geklärt sind. Dazwischen entsteht eine trügerische Sicherheit, bis der Ernstfall eintritt.

In diesem Expert Talk sprechen wir mit Marc Hurrelmann, Geschäftsführer der Midland IT, und Jenny Sassenberg, Product Ownerin für Terra Cloud Backup bei Midland IT, darüber, wie Datensicherung heute richtig einzuordnen ist. Aus Sicht der Produktverantwortung beleuchtet Sassenberg die Schnittstelle zwischen Geschäftsführung und IT-Leitung: Welche Entscheidungen gehören auf die Management-Ebene, wo braucht es klare Leitplanken für die IT und was Unternehmen konkret tun müssen, um im Ernstfall nicht nur Daten, sondern auch Vertrauen und Handlungsfähigkeit zu sichern.

Fragen wir als erstes Marc Hurrelmann

Viele Geschäftsführungen verlassen sich darauf, dass „die IT das schon regelt“. Ab welchem Punkt wird dieses Vertrauen riskant und welche Verantwortung trägst du als Geschäftsführer ganz konkret, wenn Systeme stillstehen und Entscheidungen unter Zeitdruck getroffen werden müssen?

Hurrelmann: Vertrauen in die eigene IT ist richtig, aber blindes Vertrauen ist riskant. Es wird spätestens dann gefährlich, wenn Verantwortung nicht mehr bewusst wahrgenommen, sondern stillschweigend delegiert wird. Als Geschäftsführer trage ich die Gesamtverantwortung: Nicht nur für den Datenschutz, sondern auch für die Informationssicherheit und vor allem für die Verfügbarkeit unserer Systeme. Und genau das ist auch regulatorisch relevant.


Mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und der NIS-2-Richtlinie werden Anforderungen an IT-Sicherheit und Resilienz klar formuliert. Was bedeutet das für Unternehmen?

Hurrelmann: Es geht nicht nur darum, Daten zu schützen, sondern auch darum, ein lauffähiges System sicherzustellen. Die Sicherstellung der Betriebsfähigkeit ist damit keine rein technische Aufgabe mehr, sondern eine gesetzliche Verpflichtung auf Managementebene.

Die Frage ist nicht: Haben wir ein Backup? Die Frage ist: Wie lange können wir ohne unsere Systeme überleben?


Hier kommen Begriffe wie RTO und RPO ins Spiel …

Hurrelmann: Genau, und die gehören nicht nur ins IT-Handbuch, sondern auf den Tisch der Geschäftsführung.

RTO (Recovery Time Objective) beschreibt, wie viel Zeit vergeht, bis ein System wieder betriebsfähig ist. Ohne funktionierendes Backup ist das häufig gar nicht realistisch möglich. Und selbst mit Backup kann der Wiederanlauf Tage dauern. Für manche Unternehmen reicht das bereits, um in existenzielle Schwierigkeiten zu geraten.

RPO (Recovery Point Objective) beschreibt, auf welchen Zeitpunkt wir im Ernstfall zurückspringen. Also: Wie viele Daten verlieren wir?


Der kritische Punkt liegt im Zusammenspiel beider Werte, richtig?

Hurrelmann: Vereinfach gesagt: Die Differenz zwischen RPO und RTO ist der reale wirtschaftliche Schaden. Wenn dieser Zeitraum zu groß ist, drohen Umsatzverluste, Vertragsstrafen, Imageverlust und im schlimmsten Fall Insolvenz. Hinzu kommt: Backup ist heute keine Absicherung mehr nur gegen Feuer, Wasser oder menschliches Fehlverhalten. Wir sprechen schließlich auch von gezielten Cyberangriffen, industrieller Zerstörung und Datendiebstahl.


Backups werden dadurch also noch wichtiger?

Hurrelmann: Ein funktionierendes Backup ist heute die einzige echte Rückversicherung gegen digitale Existenzbedrohung. Wie hoch dieses Risiko ist, kann die IT allein gar nicht bewerten. Sie kennt Systeme, aber nicht zwangsläufig die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen oder den Imageschaden.

Deshalb müssen Geschäftsführung und IT gemeinsam definieren: Welche Systeme sind geschäftskritisch? In welcher Reihenfolge werden sie wiederhergestellt Welchen Ausfall können wir uns leisten – und welchen nicht?

Solche Fragen sollten nicht erst unter Zeitdruck im Ernstfall beantwortet werden. Idealerweise werden Notfallpläne bereits im Voraus erstellt und regelmäßig getestet. In der Praxis zeigt sich jedoch häufig, dass sie erst nach einem eingetretenen Vorfall ausgearbeitet werden. Ein sauber strukturiertes und getestetes Backup bildet dabei die Grundlage jeder realistischen Notfallplanung.


Wenn ein Unternehmen nach einem Vorfall stunden- oder tagelang eingeschränkt handlungsfähig ist: Welche geschäftlichen Folgen werden aus deiner Erfahrung am häufigsten unterschätzt: etwa gegenüber Kunden, Partnern oder Mitarbeitenden?

Hurrelmann: Viele unterschätzen nicht den technischen Schaden, sondern den organisatorischen.“ Wenn alles verschlüsselt ist, beginnt nicht zuerst die Technik zu brennen, sondern die Organisation.

Plötzlich stellen sich Fragen wie:

Wer kommuniziert mit Mitarbeitenden?
Wer informiert Kunden und Partner?
Wer meldet den Vorfall bei der zuständigen Datenschutzbehörde?
Wer spricht mit der Presse?
Wer koordiniert externe IT-Forensik?
Wer unterstützt konkret bei der Wiederherstellung?

Und häufig ist genau das nicht klar definiert. Gerade im Kontext der DSGVO ist die Kommunikation mit der zuständigen Landesdatenschutzbehörde innerhalb enger Fristen verpflichtend. Parallel erwarten Kunden Transparenz. Mitarbeitende sind verunsichert. Lieferketten geraten ins Stocken.


Ist ein IT-Ausfall also in Wahrheit eine Unternehmenskrise?

Hurrelmann: Absolut. Zusätzlich wird häufig ein praktischer Aspekt unterschätzt: Nach einem Sicherheitsvorfall können Systeme für eine forensische Analyse isoliert werden, etwa durch IT-Forensiker oder im Rahmen von Prüfungen durch Versicherungen oder Datenschutzbehörden. Während dieser Analysephase stehen die betroffenen Systeme meist nicht zur Verfügung. Daraus ergeben sich zentrale Fragen: Wie schnell kann Ersatz bereitgestellt werden? Wer hat Zugriff auf Wiederanlauf-Dokumentationen, wenn zentrale Systeme nicht erreichbar sind? Die eigentliche Herausforderung besteht daher nicht nur in der Wiederherstellung der Daten, sondern auch in der strukturierten Koordination des Wiederanlaufs.

Im Ernstfall entscheidet nicht Technik allein, sondern Klarheit über Zuständigkeiten. Unternehmen, die das vorher definiert haben, handeln strukturiert. Alle anderen reagieren hektisch und verlieren wertvolle Zeit.


Woran kann eine Geschäftsführung heute realistisch erkennen, ob ihre Backup-Strategie zur eigenen Risikobereitschaft passt oder ob sie sich auf Annahmen verlässt, die im Ernstfall nicht tragen würden?

Hurrelmann: Für die Unternehmensleitung ist es wichtig, zentrale Kennzahlen wie RTO und RPO zu verstehen und einordnen zu können. Auch wenn dies oft eine eher ungeliebte, aber notwendige Aufgabe ist, bildet dieses Verständnis die Grundlage für eine belastbare Backup- und Notfallstrategie. Eine solche Strategie erkennt man nicht allein an der Existenz einer technischen Lösung, sondern an einem strukturierten und dokumentierten Konzept.

Dazu gehört:

  • Eine klare Übersicht aller Server und Systeme
  • Die Zuordnung zu Geschäftsprozessen
  • Die Definition von RPO und RTO pro Prozess
  • Eine Priorisierung für die Wiederherstellung
  • Ein schriftlicher Notfallplan

Entscheidend ist vermulich die Transparenz?

Hurrelmann: Korrekt. Ein Backup-Konzept muss so strukturiert sein, dass es auch außerhalb der IT verstanden wird. Aber Dokumentation allein reicht nicht. Erst regelmäßige Recovery-Tests und Notfallübungen zeigen, ob Theorie und Praxis übereinstimmen. „Ein Backup, das nie getestet wurde, ist eine Annahme und keine Sicherheit.“ Geschäftsführung und IT müssen regelmäßig gemeinsam prüfen:

  • Passen unsere Wiederanlaufzeiten noch zur heutigen Geschäftsdynamik?
  • Haben sich Prozesse verändert?
  • Sind neue Systeme hinzugekommen?
  • Ist unsere Risikobereitschaft realistisch oder nur optimistisch?

Am Ende ist Datensicherung also keine technische Disziplin, sondern eine strategische Entscheidung?

Hurrelmann: Cyberresilienz beginnt nicht im Serverraum. Sie beginnt im Management.

Wenn Cyberresilienz im Management beginnt, entscheidet sich ihre Wirksamkeit in der operativen Umsetzung. Denn zwischen strategischer Entscheidung und technischer Realität entsteht häufig genau jene Lücke, die im Ernstfall sichtbar wird: Zuständigkeiten sind unklar, Prioritäten nicht abgestimmt, Annahmen nie getestet.

Wie diese Schnittstelle in der Praxis funktioniert und wo sie regelmäßig brüchig wird, erlebt Jenny Sassenberg täglich in ihrer Rolle als Product Ownerin für Terra Cloud Backup.

Sie arbeitet genau dort, wo Management-Vorgaben auf technische Umsetzung treffen. Und sie sieht, warum Backup zwar oft vorhanden ist, aber nicht automatisch Handlungsfähigkeit bedeutet.


Danke, Marc. Dann haken wir doch gleich direkt bei Jenny Sassenberg nach!

Marc Hurrelmann, Geschäftsführer der Midland IT GmbH

Fragen an Jenny Sassenberg

Jenny, du arbeitest an der Schnittstelle zwischen Geschäftsführung und IT-Leitung. Wo entstehen beim Thema Datensicherung in der Praxis die größten Missverständnisse und warum werden sie oft erst sichtbar, wenn es bereits kritisch wird?

Sassenberg: Das größte Missverständnis ist: Backup bedeutet nicht automatisch, dass alles läuft. Viele denken, die Existenz eines Backups reicht und dabei schützt es nur die Daten, nicht den laufenden Geschäftsbetrieb. In der Praxis fällt das oft erst auf, wenn es wirklich kritisch wird:

  • Eine versehentlich gelöschte Datei und jeder hat schon mal lokal etwas gelöscht. Im Netzlaufwerk kann es aber problematisch werden, z. B. wenn Stundenzettel nachgeholt werden müssen.
  • Ein fehlerhaftes Update, wie z.B. eine einzelne falsche Datei führte zu massiven Betriebsstörungen.
  • Ransomware und hier gibt es zwei Gruppen: die, die es schon getroffen hat, und die, die es noch treffen wird.

Wenn ich dann ein Backup wiederherstellen muss, merke ich: Wir brauchen Zeit dafür.


Und wie lässt sich das auflösen?

Sassenberg: Hier kommt RTO ins Spiel: Die Zeitspanne, bis Systeme wieder einsatzbereit sind. RPO beschreibt, wie viele Daten wir maximal verlieren können. Beides ist nicht abstrakt, sondern praxisnah: Wir sehen in Tests oft, dass die Zeit oder der Datenverlust größer ist als erwartet. Nur wenn man das misst, kann man rechtzeitig Anpassungen planen.

Ein Backup existiert, aber der Betrieb steht trotzdem und das merkt man erst, wenn es ernst wird. Regelmäßige Restore-Tests zeigen genau, wie lange es dauert, und ermöglichen realistische Abstimmung zwischen Management und IT.


Was geht typischerweise schief, wenn Datensicherung ausschließlich als technische Aufgabe verstanden wird und welche strategischen Entscheidungen fehlen dann auf Management-Ebene?

Sassenberg: Backup allein hilft nicht, wenn niemand weiß, was zuerst wiederhergestellt werden muss.“ Die IT priorisiert technische Systeme, das Management denkt in Geschäftsprozessen. Ohne Abstimmung kann das zu unnötigen Stillständen führen. Zusätzlich wird Backup oft als Kostenfaktor behandelt, nicht als Risikoinvestition.

Das führt zu:

  • zu kurzen Aufbewahrungszeiten
  • fehlenden Offsite-Kopien
  • keiner unveränderbaren Strategie

Ich würde mir wünschen, wir betrachten Backup wie eine Versicherung und man hofft, sie nie zu brauchen, aber wenn doch, entscheidet sie über Stabilität.

Wichtige strategische Fragen, die geklärt sein müssen:

  • Wer trifft Entscheidungen im Ernstfall?
  • Welche Systeme werden in welcher Reihenfolge wiederhergestellt?
  • Ist die Kommunikationskette klar definiert?

Ohne diese Klarheit bleibt Backup reine Technik und keine Resilienz.


Im Ernstfall zeigt sich also, ob eine Datensicherung wirklich funktioniert. Welche Annahmen erweisen sich dabei besonders häufig als falsch und was sollten Unternehmen heute anders organisieren, um im Krisenfall handlungsfähig zu bleiben?

Sassenberg: Die meisten denken: Uns wird es nicht treffen. Dabei kann es jedes Unternehmen erwischen. Besonders Ransomware greift gezielt Backup-Systeme an. Eine weitere Fehleinschätzung: „Wir sind in wenigen Stunden wieder online.“

Die Realität: Zuerst Analyse und Forensik, dann Entscheidung über Wiederherstellungspunkt, Prüfung der Daten und das kostet Zeit. Hier merkt man oft, dass RTO und RPO in der Praxis länger oder größer sind als gedacht. Wer das vorher getestet hat, kann realistisch planen und handeln.


Was sollten Unternehmen heute regeln?

Sassenberg: Das lässt sich relativ kurz zusammenfassen:

  • Backup als Management-Thema behandeln
  • Zielwerte festlegen: Wie viel Datenverlust und Ausfallzeit ist tolerierbar?
  • Isolierte, unveränderbare Backups einsetzen
  • Regelmäßige Restore-Tests durchführen, Zeiten messen, Prozesse dokumentieren

Wenn Backup nur als technische Pflicht gesehen wird, wird es im Ernstfall zum geschäftlichen Risiko. Datensicherung ist kein Projekt mit Enddatum. Sie ist ein fortlaufender Entscheidungsprozess über Risiko, Verantwortung und Handlungsfähigkeit. Wer heute nicht klar definiert, was im Ernstfall passieren soll, überlässt diese Entscheidungen dem Zufall oder der Situation selbst.

Der entscheidende Unterschied liegt nicht darin, ob ein Backup existiert, sondern ob es unter realen Bedingungen funktioniert: Sind Verantwortlichkeiten geklärt? Wurden Wiederherstellungsziele realistisch definiert? Wissen alle Beteiligten, was im Ernstfall von ihnen erwartet wird?

Unternehmen, die sich jetzt ehrlich mit ihrer Datensicherungsstrategie auseinandersetzen, sichern sich nicht nur technisch ab. Sie gewinnen Klarheit, Handlungsfähigkeit und Vertrauen – intern wie extern. Und das nicht erst nach einem Vorfall, sondern genau jetzt.

Die zentrale Frage lautet daher: Sind wir vorbereitet, wenn es wirklich darauf ankommt und nicht nur: Sind unsere Daten gesichert?

Danke für das aufschlussreiche Gespräch!

Jenny Sassenberg, Product Ownerin für Terra Cloud Backup bei Midland IT

Fazit.

Sichern Sie nicht nur Ihre Daten, sondern Ihre Handlungsfähigkeit: Prüfen Sie Ihre Backup-Strategie, testen Sie Wiederherstellungsprozesse und definieren Sie klare Verantwortlichkeiten. Wenn Sie dabei Unterstützung brauchen, beraten die Expert:innen von Midland IT Sie gerne, damit Sie im Ernstfall vorbereitet sind. Kontaktieren Sie uns noch heute.

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Benefiz-Weihnachtsmarkt 2025: 9.000 € für Kinder, Jugendliche und Familien

In der vergangenen Woche konnte die Spende aus den Erlösen des Benefiz-Weihnachtsmarkts 2025 offiziell übergeben werden. Wie schon in den letzten Jahren kann sich auch die diesjährige Spendensumme sehen lassen: 9.000 € konnten gesammelt werden, die nun gezielt dort ankommen sollen, wo sie den größten Unterschied machen: Bei Kindern, Jugendlichen und Familien in der Region.

Regelmäßige Besucher*innen wissen: Der jährliche Benefiz-Weihnachtsmarkt ist schon lange mehr als ein einfaches Event. Hier führen seit Jahren Zusammenhalt, Engagement und die Freude daran, einen ehrenamtlichen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten, Mitarbeitende der Midland IT und zahlreiche externe Unterstützer*innen zusammen. Jede einzelne Stunde Planung, jedes gebackene Plätzchen und jede helfende Hand machen die zwei Tage Jahr für Jahr zu einem Vorweihnachts-Highlight für Hunderte Besucher*innen. Und die tragen durch den Kauf eines Tannenbaums oder individueller Geschenkartikel, aber auch den Genuss der zahlreichen Leckereien ebenfalls dazu bei, dass Jahr für Jahr eine beachtliche Spendensumme zusammengetragen werden kann. Die 9.000 € in diesem Jahr reihen sich hier mühelos ein. 

Freuen dürfen sich über die Spende erneut vor allem Kinder und Jugendliche, die von der Diakonie beheimatet und unterstützt werden.

Lichtblick: Elterncafés als sichere Orte für Familien

Ein Teil der Spendensumme geht an den Bereich Lichtblick der Diakonie, ein ambulantes Angebot, das Kinder, Jugendliche und ihre Familien in schwierigen Situationen begleitet und stärkt – unabhängig von Herkunft, Kultur oder Religion. Das Geld soll unter anderem für die Elterncafés in Rodenbeck, Bärenkämpen und am rechten Weserufer verwendet werden. Diese Cafés sind zentrale Treffpunkte für Familien aus den genannten Stadtteilen. Dort können Eltern sich austauschen, Rat einholen und gemeinsam mit ihren Kindern spielen und lernen.

Die Kinder bekommen Raum, ihre Fähigkeiten zu entfalten, während Eltern Unterstützung im Alltag erfahren.

Kinderheimat: Lebensfreude und Chancen für Kinder und Jugendliche

Der zweite Teil der Spenden fließt direkt in die Kinderheimat, in der Kinder und Jugendliche in verschiedenen betreuten Wohngruppen zusammenleben. Das Spendengeld ermöglicht Aktivitäten, die für viele Kinder in einer Familie selbstverständlich sind: Ausflüge, Kino-Besuche, kreative Projekte oder besondere gemeinsame Erlebnisse. Aber auch eine zusätzliche individuelle Unterstützung kann mit diesem Geld ermöglicht werden.

Ricarda Möller, Geschäftsbereichsleiterin Erziehung & Beratung, und Elias Driftmann vom Bereich Lichtblick betonten bei der Übergabe, dass jede Spende unmittelbar die Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen verbessere. Die Mittel ermöglichen zusätzliche Chancen und Erlebnisse und tragen dazu bei, dass die Kinder und Jugendliche eine stabile, unterstützende Umgebung erleben.

Persönliche Einblicke bei der Übergabe

Die persönliche Übergabe der Spenden bot den anwesenden Unterstützer*innen die Gelegenheit, von den Vertreter*innen beider Einrichtungen aus erster Hand zu erfahren, wie wichtig kontinuierliche Unterstützung ist. Beide merkten an, dass der Weihnachtsmarkt nicht nur eine rein finanzielle Aktion sei, sondern konkrete, für die Kinder und Jugendlichen spürbare Wirkung entfalte, weil auch sie mit in den Weihnachtsmarkt eingebunden werden.

Tradition und Generationenwechsel im Organisationsteam

Seit über 20 Jahren wurde der Benefiz-Weihnachtsmarkt bei Midland IT von zwei der usrprünglichen Initiatorinnen organisiert – Karin Vanberg und Katja Stieber. In diesem Jahr fand ein Generationswechsel im Organisationsteam statt: Die Leitung liegt zukünftig bei der jüngeren Generation. Die beiden erfahrenen Kolleginnen werden selbstverständlich weiterhin beratend eingebunden sein und tatkräftig mitwirken.

Die Besucher*innen des Benefiz-Weihnachtsmarkts dürfen sich also durchaus berechtigte Hoffnungen machen, dass es auch 2026 weitergehen wird ...

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Rückblick: „NFON meets Midland IT – Kommunikation neu gedacht“

Ein Nachmittag, der zeigt, wie moderne Kommunikation sich anfühlen kann

Es gibt Veranstaltungen, die informieren und es gibt Veranstaltungen, die verändern, wie man über ein Thema denkt. „NFON meets Midland IT" war genau so eine Veranstaltung.

Wer dabei war spürte vom ersten Moment an: Kommunikation ist nicht mehr nur Technik. Sie ist der Pulsschlag moderner Unternehmen und ihre Transformation ist längst in vollem Gange.

Die Ausgangslage: Technik, die funktioniert, aber nicht mehr passt

Viele Unternehmen stehen vor einer ähnlichen Situation: Die bestehende Telefonanlage läuft. Sie verbindet Anrufe, sie ist stabil. Auf den ersten Blick scheint alles in Ordnung. Doch genau hier liegt das Problem: Sie entspricht nicht mehr den Anforderungen heutiger Arbeitsweisen. Workarounds, zusätzliche Tools oder kleine Anpassungen werden aufgebaut, um alte Systeme an neue Prozesse anzupassen. Die Technik „geht noch“, aber sie ist nicht für hybride Teams, mobile Arbeitsplätze oder moderne Workflows konzipiert.

Marc Hurrelmann brachte es in seinem Einstiegsvortrag auf den Punkt:

„Wir stehen nicht vor einem kaputten System, sondern vor einem System, das ursprünglich für eine andere Arbeitswelt gebaut wurde. Die Technik funktioniert noch, aber sie erfüllt nicht die Bedürfnisse der heutigen Teams.“

Seine Worte spiegelten genau die Realität wider, die viele Unternehmen kennen: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen ihre Kommunikation um die Technik herum organisieren, statt dass die Technik die Arbeit erleichtert. Dies verursacht nicht nur Zeitverlust, sondern erhöht auch die Fehleranfälligkeit und reduziert die Transparenz im Arbeitsalltag.


Cloud-Telefonie, die man erlebt – nicht nur erklärt

Im Anschluss zeigte NFON, wie moderne Business-Kommunikation heute tatsächlich aussieht. Nicht als Zukunftsvision, sondern als direkt nutzbare Lösung.

Cloud-Telefonie ist skalierbar, sicher und vollständig in bestehende IT-Umgebungen integrierbar. Sie lässt sich nahtlos in Microsoft Teams einfügen, sodass Teams nicht nur chatten, sondern direkt telefonieren, Meetings organisieren und Kundenkontakte verwalten können – alles innerhalb eines Systems. Die Teilnehmenden beobachteten unmittelbar, wie die Technologie sowohl die Prozessgeschwindigkeit erhöht als auch alltägliche Hindernisse minimiert: reduzierte Unterbrechungen, geringerer Suchaufwand und weniger Workarounds.


Praxis, die zeigt, wie moderne Kommunikation wirklich funktioniert

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurde spürbar, wie Cloud-Telefonie, die Teams-Integration und die passende Hardware im Zusammenspiel den Arbeitsalltag tatsächlich erleichtern. Keine Theorie, sondern echte Situationen, die zeigen, wie reibungslos Kommunikation laufen kann.

  • wie Telefonieprozesse direkt in den Arbeitsfluss übergehen
  • warum Cloud-Lösungen viele alltägliche Hürden eliminieren
  • wie Zusammenarbeit leichter wird, wenn alles an einem Ort passiert

In ihrer Live-Demo machten Tobias Timmermann und Reza Soleimani diese Punkte unmittelbar erfahrbar. Die Teilnehmenden konnten sehen, wie einfach Anrufe in Teams starten, wie sich Geräte automatisch einbinden und wie typische Aufgaben ohne Umwege funktionieren.

Die anschließende interaktive Teststation während der Kaffeepause machte dieses Erlebnis perfekt: Die Teilnehmenden konnten selbst ausprobieren, wie sich die Lösungen im Alltag anfühlen. Ein Moment, in dem viele sagten: „Genau so müsste es eigentlich schon immer funktionieren.“


Hardware: oft unterschätzter Hebel für Effizienz

Ein weiterer praxisnaher Impuls kam von Jennifer Rekos: Die richtige Hardware kann den Unterschied machen. Viele Unternehmen setzen auf Geräte, die technisch noch funktionieren, aber nicht optimal auf moderne Arbeitsprozesse abgestimmt sind. Headsets, Telefone oder Zubehör, das nicht ergonomisch oder intuitiv bedienbar ist, kann die Produktivität spürbar bremsen.

Vor Ort konnten die Teilnehmenden verschiedene Geräte testen und vergleichen – ein einfacher, aber wirkungsvoller Weg, um die direkten Effekte auf Arbeitsqualität, Geschwindigkeit und Fehlerquote zu erkennen.


KI-Funktionen: Mehrwert für Teams, nicht nur Technik

Ein besonders spannender Teil war der Einblick in die KI-gestützten Funktionen von NFON, allen voran Nia – die intelligente Assistentin. Von automatischen Anrufweiterleitungen über Voicemail-Transkriptionen bis hin zu smarten Tipps in der täglichen Kommunikation: Nia nimmt Routineaufgaben ab, sorgt für mehr Transparenz und verkürzt Reaktionszeiten. Alles läuft im Hintergrund, ohne dass Mitarbeitende neue Technik lernen oder extra eingreifen müssen.

Die Teilnehmenden konnten live erleben, wie Prozesse automatisch entlastet werden und wie viel einfacher der Alltag dadurch wird. Ein direkter, spürbarer Effekt, der zeigt, wie moderne Kommunikation Teams wirklich unterstützt.

Fazit: Wandel beginnt, wo Technik nicht nur funktioniert, sondern passt

Am Ende des Nachmittags stand eine Erkenntnis, die alle Teilnehmer mitnahmen: Unternehmen scheitern nicht an der Technik. Sie scheitern daran, dass die Technik nicht mehr zu den Menschen, den Teams und den modernen Arbeitsprozessen passt. Systeme, die „noch gehen“, erzeugen Workarounds, zusätzliche Schritte und unnötige Komplexität. Cloud-Telefonie und moderne Hardware hingegen lösen diese Probleme und schaffen echten Mehrwert – heute, nicht irgendwann.

Für alle, die nicht dabei waren: Sie haben nicht einfach eine Veranstaltung verpasst, sondern die Chance, zu sehen, wie moderne Kommunikation die Arbeit von Teams tatsächlich erleichtert. Wer diesen Wandel erlebt, versteht sofort den Unterschied zwischen „funktioniert“ und „passt wirklich“.

Ihr nächster Schritt: Erleben Sie die Zukunft Ihrer Kommunikation

Auch wenn Sie die Veranstaltung verpasst haben, müssen Sie nicht warten. Wir laden Sie ein, die Lösungen direkt bei uns zu testen, Szenarien aus Ihrem Arbeitsalltag nachzustellen und sich persönlich beraten zu lassen. Entdecken Sie, wie Ihre Kommunikation aussehen kann, wenn sie nicht nur funktioniert, sondern wirklich passt.

Kontaktieren Sie uns und erleben Sie moderne Kommunikation in der Praxis – dort, wo sie den größten Unterschied macht: bei Ihnen im Unternehmen.

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Wenn der Ernstfall eintritt – und plötzlich alles stillsteht

Was tun, wenn Cyber-Sicherheit versagt?

Unser erster Cyber-Security-Apéro im Juli war für uns mehr als nur eine Premiere. Denn wir haben diesen bewusst nicht als „Verkaufsveranstaltung“ angelegt, sondern als Impulsvortrag mit viel Raum für echte Geschichten, offene Gespräche und einem radikalen Perspektivwechsel. Wir dürfen vorwegnehmen: Das hat funktioniert. Es war ein Moment der Klarheit. Ein Aufbruch. Und thematisch sicherlich ein Weckruf.

Cyber-Sicherheit ist längst kein rein technisches Thema mehr. Es ist vor allem ein unternehmerisches. Ein strategisches. Aber auch ein menschliches. Unser Impulsgeber – übrigens ein ehemaliger Midland-Kollege – redete daher zunächst auch nicht über Konzepte, nicht über Standards und auch nicht über Firewalls. Er berichtete schonungslos von dem Moment, der ihn als Führungskraft mehr als alles andere geprägt hat:

Ein massiver Ransomware-Angriff auf das Unternehmen, dessen IT er verantwortete.

Ein Moment, der alles verändert

Der Angriff kam nicht mit Ankündigung. Er kam schleichend – um dann plötzlich und übermächtig seine volle Wucht zu entfalten:

  • Produktionslinien standen still.
  • Kunden konnten nicht beliefert werden.
  • Mitarbeiter wussten nicht, was sie tun sollten.
  • Externe Partner, Behörden – sogar die Angreifer selbst – bestimmten plötzlich den Alltag. 

Inmitten dieser Krise standen alle Beteiligten unter dem enormen Druck, die richtigen Entscheidungen treffen zu müssen. Ohne vollständige Informationen. Ohne Sicherheit. Unvorbereitet.

Mit nur einer Frage im Kopf: „Wie bleiben wir jetzt handlungsfähig?“

„In dieser Nacht zählte kein Zertifikat. Keine schöne Prozessdokumentation. Sondern einzig und allein: Pragmatismus und die Frage „Wie schnell kommen wir wieder auf die Beine – und wer kann was entscheiden?“

Natürlich ging es bei diesem Vortrag nicht darum, Panik zu verbreiten. Doch alle Teilnehmer erkannten schnell: Ein solches Szenario ist jederzeit möglich – bei jedem. Und es entstand schnell ein Konsens, der alle nachdenklich stimmte, und der vor allem in einer Frage mündete: Sind auch wir vielleicht gar nicht wirklich auf einen massiven Cyber-Angriff vorbereitet? Diese Frage sollte nicht unbeantwortet bleiben.

Deshalb haben wir GRIP entwickelt

Wir bei Midland IT erleben tagtäglich, wie schwer es ist, im Alltag eines mittelständischen Unternehmens kontinuierlich den Fokus auf Cyber-Sicherheit zu richten. Zwischen Aufträgen, Meetings und Fachkräftemangel fehlen oftmals einfach Zeit und Raum, sich kritisch zu hinterfragen:

Was passiert, wenn uns jemand wirklich trifft? 

GRIP ist unsere Antwort auf genau diese Frage. Ein praxisnahes, bewusst kompaktes Format, das Unternehmen auf das vorbereitet, was bei einem Cyber-Angriff wirklich zählt:

Schnelle Reaktionsfähigkeit im Ausnahmezustand.

Was GRIP wirklich leistet

  1. Cyber-Security-Apéro (kostenfrei):
    Ein ehrlicher, emotionaler Einstieg. Keine Bullet Points, sondern echte Erfahrungsberichte aus der Industrie – offen, reflektiert, und manchmal auch schockierend. Doch das Cyber-Security-Apéro bietet eben auch eine Plattform zum Austausch mit anderen Führungskräften aus unterschiedlichsten Branchen. Denn jeder hat andere Learnings – der Austausch darüber macht alle stärker.

  2. Self-Assessment (Recovery-Fokus):
    An dieser Stelle hilft kein Standard-Fragebogen. Es braucht ein Analyse-Tool, entwickelt aus echten Angriffserfahrungen – mit Fokus auf Wiederherstellungsfähigkeit. Wo stehen Sie heute, wenn morgen alles weg ist?
    Kompatibel mit ISO 27001 und NIS2, aber mit Fokus auf das Wesentliche: Sind Sie in der Lage, Ihr Unternehmen schnell und sicher wieder in Betrieb zu bringen? 
  1. 1-Tages-GRIP-Workshop:
    Ein intensiver, moderierter Tag, an dem wir gemeinsam mit Ihnen Struktur in das „Chaos“ bringen. Wir analysieren Ihre Recovery-Fähigkeit, definieren Prioritäten und entwickeln eine konkrete 30-/60-/90-Tage-Roadmap, die Führung, IT, Datenschutz und Fachbereiche vereint.
    Ein Ergebnis, das nicht in der Schublade landet, sondern in der Realität trägt.

GRIP ist mehr als ein Workshop. Es ist ein neues Verständnis von Verantwortung.

Denn wenn der Angriff da ist, haben Sie keine Zeit mehr für langwierige Abstimmungen oder Theoriediskussionen.

Dann muss klar sein:

  • Wer entscheidet?
  • Welche Systeme sind kritisch?
  • Was ist die Kommunikationsstrategie?
  • Wer ruft wann wen an?

Und vor allem:

Wie schnell können wir wieder handlungsfähig sein – als Team, als Organisation, als Unternehmen?

Cyber-Sicherheit muss branchenübergreifend gedacht werden

Der Austausch beim Apéro hat deutlich gemacht: Industrie, Handel, Gesundheitswesen, Maschinenbau, Dienstleistung – alle können zu Betroffenen werden.

Doch viele arbeiten in „Silos“ – jeder für sich. Dabei entstehen die besten Lösungen oft durch Vernetzung, durch Perspektivwechsel, durch den Mut, sich gegenseitig in die Karten schauen zu lassen. GRIP bietet genau das: eine Plattform, auf der man sich begegnen kann – ohne Bewertung, aber mit Ernsthaftigkeit.

Was uns dieser Abend gezeigt hat:

Cyber-Sicherheit ist keine Aufgabe der IT. Sie ist Chefsache. Und sie beginnt nicht mit der Technik, sondern mit der Haltung: Wie ernst nehme ich meine Verantwortung – nicht nur gegenüber Systemen, sondern gegenüber Menschen?

Einladung zum Perspektivwechsel

Wenn Sie das Gefühl haben: „Eigentlich müssten wir das auch mal kritisch hinterfragen“ – dann laden wir Sie herzlich ein: Besuchen Sie unseren nächsten Cyber-Security-Apéro. Kommen Sie ins Gespräch mit anderen Führungskräften. Erleben Sie neue Perspektiven. Und entscheiden Sie dann: Ist GRIP das Format, das Sie brauchen?

Denn die Realität fragt nicht, ob Sie bereit sind. Aber Sie können es sein – mit GRIP. 

Alles Midland IT News auf einem Blick. 

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Das Supportende von Windows 10 rückt näher

Die Gewährleistung der Integrität und Sicherheit Ihrer IT-Infrastruktur hat für uns bei Midland IT höchste Priorität. In diesem Kontext möchten wir Sie auf die bevorstehende und kritische Veränderung aufmerksam machen:

Die Einstellung des Supports für Windows 10 durch Microsoft zum 14. Oktober 2025.

Sicherheitsupdates sind essentiell

Diese Entwicklung erfordert Ihre rechtzeitige Aufmerksamkeit und proaktive Planung. Nora Kluger, Expertin für digitalen Verbraucherschutz beim BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik), betont nachdrücklich:

„Sicherheitsupdates sind für die IT-Sicherheit essentiell, weil dadurch Sicherheitslücken geschlossen werden, die sonst von Angreifenden ausgenutzt werden könnten. Die weitere Nutzung von Windows 10 nach Ende des Supportzeitraums birgt daher gravierende Sicherheitsrisiken.“ […].

Die fortgesetzte Nutzung eines Betriebssystems ohne aktuelle Sicherheitsupdates setzt Ihre IT-Systeme unnötigen Risiken aus und kann die Angriffsfläche für Cyberbedrohungen signifikant erhöhen.

Konsequenzen des Supportendes für Ihre IT-Umgebung

Nach dem 14. Oktober 2025 wird Microsoft keine kostenlosen Sicherheitsupdates mehr für die Editionen Windows 10 Home, Pro und Education bereitstellen. Dies impliziert, dass neu identifizierte Schwachstellen nicht mehr durch Patches geschlossen werden, wodurch Ihre Systeme potenziellen Gefahren ausgesetzt sind.

Handlungsoptionen zur Wahrung Ihrer IT-Sicherheit

Um die Sicherheit und Funktionalität Ihrer IT-Infrastruktur langfristig zu gewährleisten, bieten sich folgende strategische Optionen an:

  • Migration auf Windows 11
    Die Implementierung der neuesten Microsoft-Betriebssystemgeneration ermöglicht die Nutzung aktueller Sicherheitsstandards und Funktionalitäten. Die Kompatibilität Ihrer bestehenden Hardware mit den Systemanforderungen von Windows 11 ist hierbei jedoch zu prüfen.
  • Nutzung von Extended Security Updates (ESU)
    Microsoft offeriert für einen begrenzten Zeitraum kostenpflichtige, erweiterte Sicherheitsupdates. Diese Option ist als temporäre Maßnahme bis zur vollständigen Migration auf ein unterstütztes Betriebssystem zu verstehen und beinhaltet keine neuen Features oder Performance-Optimierungen. Die Kosten für ESU steigen zudem jährlich an.
[bolt]

Wichtiger Hinweis zur Hardware-Verfügbarkeit

Im Kontext der bevorstehenden Umstellungen möchten wir Sie darauf hinweisen, dass es bei der Beschaffung neuer Hardware, die möglicherweise für ein Upgrade auf Windows 11 oder die Ablösung älterer Systeme erforderlich ist, bereits jetzt zu Einschränkungen kommt. Unsere Lieferanten sehen sich zunehmend mit verlängerten Lieferzeiten und der Nichtverfügbarkeit bestimmter Modelle konfrontiert. Eine frühzeitige Planung und gegebenenfalls Bestellung neuer Hardware ist daher dringend anzuraten, um Engpässe zu vermeiden und die rechtzeitige Umsetzung der notwendigen Maßnahmen sicherzustellen.

Unsere Expertise - Ihr Vorteil

Midland IT steht Ihnen als kompetenter Partner zur Seite, um diesen Übergang effizient und sicher zu gestalten.
  • Midland IT Services Patchmanagement und Monitoring

    Kunden, die unsere umfassenden Monitoring-Lösungen nutzen, profitieren von einer frühzeitigen Identifizierung potenziellen Handlungsbedarfs in ihrer Systemlandschaft
  • Individuelle Systemanalyse

    Gerne unterstützen wir Sie durch eine detaillierte Analyse Ihrer bestehenden IT-Infrastruktur, um die Kompatibilität mit Windows 11 zu prüfen und die optimale Migrationsstrategie zu entwickeln.
  • Hardware-Beschaffung

    Auf Wunsch unterstützen und beraten wir Sie gerne bei der Auswahl der passenden Hardware für Ihre Unternehmensbedürfnisse und übernehmen auch die Bestellung für Sie.
[bell]

Wir empfehlen Ihnen, die notwendigen Schritte zur Aktualisierung Ihrer Betriebssysteme zeitnah zu initiieren, um die Kontinuität und Sicherheit Ihrer Geschäftsprozesse zu gewährleisten. Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung. Gemeinsam erarbeiten wir eine maßgeschneiderte Lösung für Ihre Anforderungen.

Ihr Ansprechpartner

Rene Schlums

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 
Telefon: +49 (0) 571 97234-145

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